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Updated: 01.05.2008

Neues Bilderrätsel

Bilder Y-Wurf 6 Monate

Houdini, der Streuner von Santorini

Wenn Beardies in Not vermittelt werden, nimmt kaum jemand Notiz davon. Bei Houdini war das ganz anders. Sein Schicksal mit Happy-End wurde weltweit von vielen Beardie-Freunden verfolgt und machte Schlagzeilen vor allem in Amerika und Europa.

Houdini war einer der zahllosen Streuner auf der griechischen Insel Santoroni, offensichtlich von Touristen ausgesetzt. Mazie Blanks, eine engagierte amerikanische Beardie-Liebhaberin, entdeckte ihn während einer Urlaubsreise und brachte ihn zunächst bei einer Tierärztin auf der Insel unter. Wieder zuhause in Atlanta, stellte sie für Houdini eine eigene web-site ins Netz. Und nur ein paar Stunden später stand fest, dass im schwäbischen Balingen neue Pflegeeltern auf ihn warteten.

Mit den Spendengeldern einiger Tierfreunde sowie einer spontanen Sammlung bei einer Hundeshow konnte ein Flug finanziert werden, um den kleinen Beardie abzuholen. In seiner neuen Heimat fühlte sich Houdini vom ersten Augenblick an pudelwohl. Streunen ist kein Thema mehr. Seine Augen, die vermutlich wegen permanenter Unterversorgung und falscher Ernährung stark getrübt waren, sind dank guter tierärztlicher Pflege wieder klar.
Wer Houdini streichelt - er genießt das sehr wie alle Beardies  - kann unter seiner Haut etliche Schrotkugeln spüren. Sie erinnern auf drastische Weise an das Hundeelend unter südlicher Sonne.