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Updated: 21.07.2008

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Beardie-Treffen 2008

                                                                                                                                       Ursprünge     Rennaissance Treibhund, ein Job für Spezialisten

Heute zählt der Bearded Collie zur Familie der britischen Hütehunde. Seine schottischen Vorfahren mussten allerdings in den wenigsten Fällen auf Weidetiere aufpassen, also hüten. Als Treibhund war der Beardie dagegen unersetzlich. Seine Aufgabe bestand vornehmlich darin, frei laufende Schafe und Rinder im weitläufigen Bergland zu sammeln und nach Hause zu bringen. Dazu war er oft tagelang allein unterwegs. Er konnte ausdauernd weite Strecken laufen und machte sich bei der Suche nach den versprengten Tieren durch ständiges Bellen bemerkbar (was durchaus erwünscht war). Dank seiner Wendigkeit und Trittsicherheit kam er selbst in schwierigstem Gelände gut zurecht. Das dichte Fell trotzte jeder Witterung.

Foto: Chris Walkowicz

Aufgrund seiner Intelligenz und seiner starken Persönlichkeit, aber vor allem wegen seiner Verlässlichkeit, war der Beardie der ideale Partner der Drover, jener Männer, die das Schlachtvieh von den schottischen Randgebieten in die weit entfernten Ballungszentren Englands trieben. Doch je mehr Massentransportmittel wie die Eisenbahn an Bedeutung gewannen, umso entbehrlicher wurden Bearded Collies als Arbeitshunde. Die Rasse geriet vorübergehend in Vergessenheit.