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Updated: 01.05.2008

Neues Bilderrätsel

Bilder Y-Wurf 6 Monate

                                                                                                 Treibhund, ein Job für Spezialisten     Renaissance   Ursprünge

Die Urahnen aller Hirtehunde waren in den Steppen Asiens zu Hause. Ihre Geschichte ist eng mit der des Schafes verbunden, das dem Menschen damals alles lieferte, was dieser zum Leben brauchte. Mit den Herden der westwärts ziehenden Nomaden kamen die zotthaarigen Hunde nach Europa. Es entwickelten sich mehrere Varianten. In wenigen abgelegenen Regionen arbeiten sie noch wie vor hunderten von Jahren.

Früher war es durchaus üblich, verschiedene Rassen zu kreuzen, um erwünschte Eigenschaften zu erzielen oder zu festigen.
So sind in England drei Schläge zottiger pastoraler Hunde entstanden:
in Schottland der Hairy Mou’ed oder Highland Collie (Bearded Collie), im Süden der Old English Sheepdog (Bobtail) und in Wales der inzwischen leider ausgestorbene Welsh Grey.
Im Erbgut des Beardies, wie wir ihn heute kennen, haben vermutlich unter anderem Deerhounds, Border Collies und Otterhounds ihre Spuren hinterlassen.

Die Rasse “Bearded Collie” entwickelte sich auf der britischen Insel. Niemand weiß Genaueres darüber, doch offensichtlich brachten schon die einwandernden Kelten ihre Hütehunde mit. Die meistgehandelte Theorie, der Beardie stamme von jenen Niederungshütehunden ab, die Kaufleute aus den Ostseehäfen im 16. Jahrhundert mit nach Schottland brachten, greift zeitlich viel zu kurz. Es ist allerdings gut möglich, dass die Hunde der polnischen Viehhändler die weitere Entwicklung der Rasse beeinflusst haben. Gleiches muss aber auch für jene Hirtenhunde gelten, die etwas später mit den Merinoschafen von der iberischen Halbinsel eingeführt wurden. Dort gibt es heute noch den Katalonischen Gos d’Atura und in Portugal den Cao da Serra de Aires, die dem Bearded Collie sehr ähnlich sehen.

Bothkennar Beardies, Foto: Sally Anne Thompsen